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Von Sebastianspfeilen, Hochzeitszöpfen und Allerseelengebäck

Bäckermeister Thomas Zimmer beim Brezelnschlingen

Ob zu Neujahr, Ostern, Christi Himmelfahrt, Allerheiligen oder Weihnachten: In vielen süddeutschen Regionen bieten Bäckereien zu den Feiertagen Gebildebrote an. Aus süßem oder salzigem Teig formen sie dazu Backwaren in Form von Broten oder Gebäck, dessen Gestaltung Heilige, Menschen, Tiere, Fabelwesen oder Ornamente versinnbildlicht. "Gebildegebäcke symbolisieren Wünsche, ein Fest, Gelübde, Opfer oder Beschwörungen", berichtet der Theologe Manfred Becker-Huberti.  Zu den bekanntesten Teigwaren zu religiösen oder historischen Anlässen gehören Himmelfahrtsvögel, wie sie etwa der Pfarrer in Stiefenhofen im Westallgäu noch heute an die Kinder verteilt, zudem Zöpfe, Klausenmänner, Martinsbrezeln, Weckmänner, Christstollen und Lebkuchen aller Art...

 

online seit: November 2010


Bäckermeister Thomas Zimmer während der Arbeit an der Teigteil-und WirkmaschineBäckermeister Thomas Zimmer während der Arbeit an der Teigteil-und Wirkmaschine
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